«Reporter» ist eine der wenigen permanent sehenswerten Sendungen auf SF TV und hebt sich löblich vom sonstigen Epiney-Psuedopromi-10vor10-Einheitsbrei des Staatsbetriebes ab. Diese Woche sind wir beim Durchzappen eher zufällig auf ein Portrait einer zugleich faszinierenden wie verwirrenden Persönlichkeit aus dem Kanton Luzern gestossen.
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Der Zar aus Reussbühl
Ein Märchen aus anderen Welten
Der ehemalige Autolackierer Hermann Beyeler ist ein Mann für Träume und Wunder. Er kaufte einst ein Bild aus der Werkstatt des Peter Paul Rubens. Dank verschiedener Gutachten konnte er beweisen, dass es sich dabei um einen echten Rubens handelte, was den Wert des Gemäldes um ein Vielfaches erhöhte.
Sogar das Ermitage-Museum in St. Petersburg anerkannte sein Gemälde der Göttin Ceres als echten Rubens und stellte das Bild aus. Zusammen mit einem Zwillingsgemälde, das der Ermitage gehört. Und dort, in St. Petersburg, spürte Hermann Beyeler seine besondere Beziehung zu Russland. Heute ist er sicher, dass russisches Blut in seinen Adern fliesst, keine gewöhnliches, sondern das des russischen Adels.
In der Schweiz machte Beyeler durch spektakuläre Immobilien-Projekte auf sich aufmerksam, unter anderem durch eine Gross-Überbauung in Pratteln. Sein Vermögen wird auf 300 Millionen geschätzt. Für «Reporter» verfolgte Christoph Müller diese spektakuläre Geschichte von Luzern über St. Petersburg bis Pratteln. Müller: «Eine Geschichte, die tönt wie ein Märchen, eine Story, angesiedelt zwischen Wunsch und Wirklichkeit, zwischen Original und Duplikat.»
Den Podcast zum Film gibt es hier:
http://www.sf.tv/podcasts/feed.php?docid=reporter
Nur am Rande sei angemerkt, dass auch Herr Koller Zar-Ambitionen hegt. Darüber hat er auf igosana.ch schon vor Jahren geschrieben, nämlich am 7. Januar 2006. Zu lesen gibt es seinen Artikel hier.







