Putin ist auch ein Schimpfwort

Es fällt schwer, den Irrsinn zu kommentieren, der sich derzeit in Georgien abspielt. Nur so viel: Auch wenn die Redaktion von igosana.ch den russischen Ministerpräsidenten nicht mag (wie sagen die Franzosen doch so schön – und meinen eigentlich etwas anderes: «putin de merde!»), so muss doch an dieser Stelle erwähnt sein, dass sich Michail Saakaschwili  mit seiner Invasion keinen Deut besser verhalten hat, als der russische Neo-Zar.

Gleichwohl soll hier Position bezogen werden, und das in aller Deutlichkeit. Lassen wir dafür die Bilder sprechen:

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Der russische Ministerpräsident will sein Land wieder als Grossmacht verstanden haben. Dank dem globalen Hunger nach Erdöl ist er diesem Ziel einen deutlichen Schritt näher als bei seinem Amtsantritt als Präsident. Damals war Russland nicht viel mehr als ein bankrottes Nichts. Heute ist es wieder jemand und kann es sich problemlos erlauben, die Waffen sprechen zu lassen.

Russland brauche einen starken Herrscher, argumentieren Kommentatoren mitunter, wenn es um Putins Popularität im eigenen Lande geht. Das wollen wir so im Raum stehen lassen. Sicher ist indessen, dass unter der Ägide des Ex-Geheimdienstlers demokratische Verhältnisse herrschen, die bisweilen an jene im zaristischen  Russland erinnern. Aber lassen wir das, sollen doch auch hier die Bilder sprechen:

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Igosana.ch zieht folgendes Fazit: Putin ist nicht umsonst ein Schimpfwort.

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