Uni-Stilblüten

Studieren macht Spass. Weil dieses Vergnügen die Allgemeinheit aber sehr viel Geld kostet, soll auch sie etwas davon haben: Die besten der in den letzten zweieinhalb Semester geäusserten Randbemerkungen von Dozierenden der Uni Basel:

  • «Wir Russinnen kennen diesen Ethno-Schlaber-Look nicht, den sich viele Schweizer Frauen antun.»
  • «Drei ist eine gerade Zahl? Das ist eine für einen Geisteswissenschafter knapp genügende Antwort.»
  • «Heute geht es um Geschlechtsteile und darum, was man mit ihnen alles macht.»
    Einführung des Linguistik-Professors in das Proseminar «Tabuisierte Varietäten der Russischen Sprache»
  • «Sie sind Ungarin? Ich hatte mal eine ungarische Freundin. Aber dann hat sie Schluss gemacht. Nun, der liebe Gott hat sie dafür bestraft. Sie ist heute Gymnasiallehrerin.»
  • «Wie sie vielleicht wissen, gab es 1917 in Russland eine nicht ganz unbedeutende Revolution.»
  • «Ich bin in der Sowjetunion aufgewachsen. Ich hasse das Wort ‹müssen›.»
  • «In meiner Stasi-Akte stand, ich stamme aus einer anständigen Arbeiterfamilie. Das war kompletter Blödsinn. Wir waren keine  Arbeiter. Und wir waren sicher nicht anständig. (…) In meiner Akte stand auch, ich habe im Studentenheim oft Damenbesuch gehabt. Dagegen habe ich nichts einzuwenden.»
  • «Ihr denkt viel zu humanitär. Ihr seid im Krieg. Und ihr seid Russen!»
    Aussage aus dem Mund eines deutschen Dozenten
  • «Der deutsche Publizist Peter Scholl-Latour hat einige Kriege miterlebt, böse Zungen behaupten gar, er habe sie ausgelöst.»

Zum Schluss noch eine ausseruniversitäre Äusserung – aber nicht minder intelligent:

  • «Wenn die zukünftige Elite heute noch irgendwo ankommen will, soll sie jetzt bitte die Türe freigeben.»

Der genervte Chauffeur eines mit Studenten vollgestopften Busses möchte endlich losfahren

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