Über Sinn und Unsinn des Internets

Das Internet hat zweifellos viele Erleichterungen gebracht. Aber genauso viele Angebote im World Wide Web sind unnütz. Über Facebook haben wir uns an dieser Stelle schon mehrmals ausgelassen und unter anderem das Konkurrenz-Produkt sanaBOOK lanciert. Des Weiteren ist auch die Frage durchaus berechtigt, wo der Sinn von Blogs wie diesem liegt.

Verlockend ist sie auf alle Fälle, die Vielfalt im Internet. Und gerade wer mit weniger spannenden Unterfangen wie etwa dem Verfassen einer Linguistik-Seminararbeit beschäftigt ist, ist sehr anfällig für das sinnlose Verweilen in den endlosen Weiten des grossen Netzes.

So vertrödelt beispielsweise Hobby-Aviatiker Koller, der zufälligerweise gerade mit dem Verfassen einer Linguistik-Seminararbeit beschäftigt ist, seine Zeit in Foren von anderen Luftfahrt-Enthusiasten. Was dort diskutiert wird, ist oft ziemlich belanglos. Zudem dürfte das darauf verkehrende Publikum politisch wohl meist anderer Meinung sein, als Koller (der übrigens – auch das ganz anti-Mainstream – den ganzen Hype um den pothässlichen Airbus A 380 überhaupt nicht verstehen kann). Gleichwohl eignen sich solche Webseiten leider viel zu gut als Zeitvertreib zum Füllen von universitären Schreib- und Motivationslücken.

Auf solchen Angeboten wiederum stösst man auf noch sinnlosere Dienste im Internet. Etwa Flugstatistik.de. Hier kann der Fan – oder wohl besser Irre – sämtliche bislang unternommenen Flüge eintragen. In einer Statistik erhält er dann eine Karte wie diese:

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Ziemlich krank: sämtliche Europareisen, die Koller fliegend unternommen
hat. Wer noch mehr über sein Höhenflüge wissen will, klickt auf das Bild
.

Versteht sich von selbst, dass das Erfassen aller Flüge einige Zeit in Anspruch nimmt. Nicht minder verrückt ist das Resultat der Statistik. Koller ist schon mehr als 100 000 Kilometer in der Welt herumgejettet.

Dies wiederum führt uns zu folgendem Schluss: scheinbar hatte da mal jemand ordentlich viel Geld. Lange scheints her zu sein. Damit dem bald ein Ende gesetzt wird und der Rubel wieder rollt empfehlen wir: nicht sinnlos auf dem Internet herumsurfen sondern Arbeiten schreiben, damit das Thema Uni bald abgeschlossen ist.

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