Sarajevo Grade Moj

Sarajevo grade moj – meine Stadt. Nun ja, dieses Lied entspricht nicht eben dem sonst auf igosana.ch propagierten Musikstil. Aber sein Titel ist passend für das nächste Projekt von unserem Herr Koller. Bis Ende Juli hält der sich nämlich in Sarajevo auf. Hier wird er drei Wochen lang die Schulbank drücken. Nicht eben viel, aber ein bisschen sollte es seine Kenntnisse in der Sprache mit dem wunderbar akademischen Namen BKS (Bosnisch-Kroatisch-Serbisch) doch verbessern.

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Blick auf Sarajevo. Dieses Bild entstand im Mai 2005. (Foto David Koller)

Und weils bereits der dritte Besuch in Bosniens Hauptstadt ist, kann doch schon langsam ein bisschen die Rede sein von grade moj. Je nach dem, wie streng der Unterricht wird und wie viele Internetzugänge auffindbar sind, wird Koller vielleicht sogar an dieser Stelle gelegentlich etwas über seinen Aufenthalt schreiben.

Und zum Schluss schieben wir trotzig diesen Satz nach: wenn die SVP schon die Minarette in der Schweiz verbietet, reisen wir halt zu den Minaretten. Denn was gibt es beruhigenderes, als dem Ruf eines Muezzins zu lauschen?

One comment

  1. Dominik

    Nun, in «Sarajevo grade moj» scheinen die Internetzugänge entweder nicht gerade zahlreich oder denn aber gut versteckt zu sein. Jedenfalls lässt uns Herr Koller (verkappter Royalist, schreibt immer in der Er-Form) im Ungewissen, welch Schicksal ihn in den zurück liegenden zehn Tagen ereilt oder Ungemach ihm widerfahren ist. Armer Koller!
    Gleichwohl: Falls Herr Koller diese Zeilen liest, bevor er in seine wahre Heimat (Nebikon! Zofingen! Willisau! Hinterland!) wiederkehrt, bittet ihn der Velofahrer (Anpässler, Nachahmer, nicht Royalist) doch das eine und andere Velociped in Sarajevo abzulichten, wahlweise mit und ohne Reiterin (evtl. Reiter), da es ihn, den Velofahrer, interessiert, auf welchem Stand der Zweiradtechnik man am Fuss des Balkans (oder in dessen Herz?) man zweirädrig um die Kurven kurvt.
    Das digitale Souvenir würde selbstverständlich aufs herzlichste verdankt und umgehend unter Angabe der Quelle auf velofahrer.ch verblogt.
    Vielleicht aber erst im August, da der Velofahrer nächsten Samstag nach Korsika reist. Nicht pedalt, leider, sondern autofährt. (Gern geschehen, liebe Töchter!)

    Zum Schluss: Alter Kumpel (um nicht zu sagen: Sack!): Geniess das Leben im Ostblock!

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