Absurd tragische Geschichten aus Russland

Hier auf igosana.ch wehren wir uns vehement gegen Pauschalverurteilungen von Völkern. Und so ist es denn auch nicht unproblematisch, nachfolgende Zeilen zu publizieren.

Doch was unten zu lesen sein wird, ist in seiner Art dermassen absurd tragisch, dass wir uns zu einer Veröffentlichung diese Textes durchgerungen haben.

Die Website Russland-News veröffentlicht in deutscher Sprache Neuigkeiten aus dem riesigen Reich zwischen Ostsee und dem fernen Osten. Innerhalb von nur zwei Tagen berichtete die durchaus seriöse Redaktion von zwei schlimmen, aber auch kuriosen Verkehrsunfällen. Einer ereignete sich in Kaliningrad, dem einstigen Königsberg; der andere im sibirischen Tomsk. Beide unterstreichen sie wohl so manches gängiges Russland-Vorurteil. Gleichwohl trauen wir unserer Leserschaft zu, nicht vorschnell zu pauschalisieren.

Die Enklave Kaliningrad ist oben links zu finden (an der Ostsee). Tomsk liegt in Sibirien, ziemlich genau in der Mitte der Karte – diese lässt sich durch Klicken darauf vergrössern. (Quelle: russiamap.org)


Mittwoch, 20.10.2010: Miliz fährt Mädchen an, Krankenwagen fährt es tot

Tomsk. Böse unter die Räder gekommen ist am Dienstagabend eine 15-jährige Sibirierin: Das Mädchen wurde zuerst von einem betrunkenen Milizionär angefahren. Der herbeigerufene Krankenwagen überfuhr das Unfallopfer dann ein zweites Mal – mit tödlichen Folgen.

Freitag, 22.10.2010: Unfallfahrer verbrennt Opfer im eigenen Auto

Kaliningrad. Ein Autofahrer im Kaliningrader Gebiet praktizierte eine besonders böse Art der Fahrerflucht: Nachdem er eine Frau auf der Strasse angefahren hatte, zerrte er sie in den eigenen Wagen und zündete ihn an. Die Frau hatte zu dem Zeitpunkt noch gelebt. Der Mann ist inzwischen festgenommen worden.

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