Im Seich

An dieser Stelle möchten wir uns bei der treuen Leserschaft dafür entschuldigen, dass igosana.ch derzeit so nachlässig betreut wird. Schuld daran ist die Uni: Herr Koller schliesst in diesen Tagen sein Bachelor-Studium ab und ist deswegen etwas im Seich.

Studentenromantik: Stilleben mit insgesamt 28 Büchern.

Für die anstehenden Klausuren bereitet sich der an sich für so etwas viel zu alte Herr Student derzeit auf folgende vier Themen vor:

Slavistik

  • Literaturwissenschaft: «Travnička hronika» von Ivo Andrić. Kommt im Roman (dt. Wesire und Konsuln) eine Geringschätzung Andrićs gegenüber der Osmanischen Herrschaft zum Ausdruck?
  • Sprachwissenschaft: Sprachpolitik in Ex-Jugoslawien. Wie aus einer Sprache (Serbokroatisch) deren vier geworden sein sollen: Bosnisch, Kroatisch, Montenegrinisch und Serbisch.

Osteuropäische Geschichte

  • Von der Konfession zur Nation: Der Zerfall Jugoslawiens aus Sicht der bosnischen Muslime. Die Ursachen – der Krieg – die Folgen.
  • Die Teilungen Polens und die Habsburgermonarchie. Kosten und Nutzen für das Reich und die Teilungsgebiete.

Aus beiden Bereichen wird je ein Thema geprüft. Slavistik steht am kommenden Samstag, 14. Mai, auf dem Programm. Eine Woche später ist die Osteuropäische Geschichte an der Reihe. Ende Monat schreibt Herr Koller schliesslich noch die Kroatisch-Prüfung. Dann ist der Spuck vorüber und wir investieren wieder ganz viel Zeit in unseren Lieblingsblog.

Versprochen!

PS: Dass die Titel der zwei neusten Beiträge etwas mit Körperausscheidungen zu tun haben, ist rein zufälliger Natur.

One comment

  1. Das Froilein

    Stilleben werden des öfteren überbewertet. Nichtsdestotrotz: was will uns Herr Koller mit seinem Stilleben „Studentenromantik“ eigentlich sagen?

    a) er will Mitleid erhaschen
    b) er will vorgeben, dass er es mit 28 Büchern gleichzeitig aufnehmen kann
    c) er will zeigen, dass man ordentlich unordentlich sein kann
    d) er will beweisen, dass lernen durstig macht (leeres Glas)
    f) oder aber, er hatte die Schnauze voll, ist aufgestanden und hat ohne Hintergedanken ein dadaistisches Foto seiner Arbeitsstätte gemacht.

    Eines sei jedoch gesagt: ein Utensil passt ganz und gar nicht aufs Bild. Ein Kugelschreiber braucht der Herr Koller nämlich nicht, im gesunden Wissen, dass niemand seine Saukralle lesen kann. Nicht mal er selbst 🙂

    Weiterhin frohes, fröhlicheres, am fröhlichsten Lernen.

    Das Froilein, Kunstexpertin und Spamerin

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