Ir(r)land und seine Folgen

Gleich zwei Rückmeldungen innert kürzester Zeit hat der Beitrag zu Kollers Ferien in Irland provoziert.

Lehrmeister Thali machte auf einen schandhaften Genitiv-Frevel aufmerksam, den wir mittlerweile korrigiert haben (siehe Kommentare).

Des Weiteren kritisierte das Fräulein – treue igosana-Leserin und Irland-Kennerin – unsere blauäugige Meinung über die vermeintlich heile Welt in der Hauptstadt des Nordens. Per Email monierte sie:

«Es gibt in Belfast sehr wohl noch ziemlich abgeschottete Viertel. Da sind die Schulen und Kirchen immer noch mit Stacheldraht eingepackt. Die Troubles sind zwar vorbei, aber Narben sind geblieben.»

Ferner wies sie auf einen aktuellen Artikel von «Spiegel Online» über Ausschreitungen in Belfast hin, ausgelöst durch den alljährlich stattfindenden Marsch des Oranier-Ordens.

Wir freuen uns über die Kommentare und gestehen kleinlaut, dass wir uns bei der Äusserung über Belfast wohl zu sehr vom schmucken Zentrum der Stadt und der Meinung des Reiseführers beeinflussen liessen.

Fazit: Im Osten kennen wir uns eben doch besser aus als im Westen. Und in der Sache des Genitivs bleiben wir dran.

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