Happy Birthday: 10 Jahre Igosana

Happy Birthday igosana

An sich hätten wir an dieser Stelle die allererste Startseite von igosana.ch präsentieren wollen. Doch leider hat das Machwerk in primitiver Gestaltung – verfasst in einfachstem HTML-Quelltext – das Schicksal von vielen Internet-Schätzen ereilt: Es ist im digitalen Nirvana untergegangen. Lange lagen die historischen Seiten in einem Ordner auf dem kollerschen Computer. Jetzt sind sie weg – offenbar einem voreiligen Löschbefehl zum Opfer gefallen, oder bei einer Datenmigration vergessen gegangen.

Nun denn, so greifen wir zum 10-Jahr-Jubiläum eben auf Erinnerungen zurück. Geboren wurde das Projekt im Frühjahr 2003. Koller war Student der Wirtschaftskommunikation an der Hochschule für Wirtschaft in Luzern. Dort lernte er, wie man Bilder, Kästchen und fette Schrift in den Browser zaubert. Nachdem er für seine damalige Band Dummbeuthl eine erste Website erstellt hatte (Überreste des Dummwebs gibt es hier), wollte er sich selber in den Weiten des WWW präsentieren. Im Juli 2003 ging es los, igosana 1.0 war online. Begrüsst wurden die Besucher mit folgenden Worten:

Aus der einstigen Krankenkasse eines chauvinistischen Männerclubs ist längst die Selbstdarstellungsplattform eines profilierungssüchtigen jungen Mannes geworden.

IGOSANA, das ist der Netzauftritt von David Koller

Mittels eines nicht ganz legal beschafften HTML-Editors bastelte der junge Schreiber fortan einmal pro Monat einen neuen Beitrag. Das waren noch Zeiten. Während heute an Spitzentagen bis zu 50 Personen bei igosana vorbeischauen, waren es weiland kaum je mehr als zwei.

Besagter HTML-Editor war es denn auch, der im Juni 2008 den Umstieg auf WordPress-Software verursachte und die vorher nicht recht definierbare Webseite zu einem waschechten Blog machte. Der Grund für den Wechsel: Die CD mit der Software ging während eines Umzugs verloren (der Versuch einer Rechtfertigung erfolgte in diesem Interview), der Lapsus wurde erst viel später beim Einrichten eines neuen Computers festgestellt. Ein peinlicher Fauxpas. Immerhin aber führte er dazu, dass igosana seither wegen einfacherer Handhabung deutlich öfter mit neuen Inhalten gefüllt wird. In der Regel einmal pro Woche.

Und so stellen wir zum 10-Jahre-Jubiläum fest: Immer wieder sorgt Chefredaktor und Alleinunterhalter Koller für Peinlichkeiten. Mal verliert er wertvolle CDs, mal löscht er versehentlich nicht minder wertvolle Quelltexte. Igosana indes hat all diese Fehltritte überlebt.

Den nächsten zehn Jahren steht somit nichts im Weg.

PS: Ganz verloren sind die alten Inhalte nicht. Einige davon haben es auf den Digitalen Friedhof geschafft.

One comment

  1. das Froilein

    Was? 10 (Eins/Null) Jahre? Verdammt! Verdammt! Verdammt!
    Und die eifrige Verfasserin von – zugegebenermassen nicht immer regelkonformen – Kommentaren ist mitgealtert. Was für eine Misere! Jetzt bin ich schon 24!

    Nichtsdestotrotz: Herr „IGOSANA“ Koller. Herzliche Gratulation und herzlichen Dank für 10 Jahre fette, intellektuelle, stupide, masslos übertriebene, informative, zynische, selbstdarstellende und selbstlose Unterhaltung.
    In diesem Sinne: bleiben Sie uns treu.

    Es knickst und knickt ein –
    das alte Froilein!
    (Bullshit-Poesie 20. Jahrhundert)

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>