Im Endspurt

«Was machst du eigentlich?» Eine Frage, die David Koller in den letzten Jahren immer wieder zu hören bekam. Gerade Seitens der sehr geschätzten Leserschaft von igsoana.ch ist sie derzeit durchaus berechtigt. Denn Herr Koller vernachlässigt seinen Blog mal wieder.

Der Grund: Viel Arbeit auf der Redaktion (vorab politsche Berichterstattung, mitunter auch kulturelle), viel Arbeit im eigenen Geschäft, vor allem aber: Die Masterprüfung. Denn unser vermeintlich ewige Student befindet sich im Endspurt. Die Masterarbeit über die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und machtpolitischen Auswirkungen neuer Bahnlinien auf der Balkanhalbinsel hat er Ende August eingereicht. Sie trägt den mehr oder minder wohlklingenden Titel

Schmalspurig ins Morgenland. Die Eisenbahnen in Bosnien und Herzegowina als «Tool of Empire» Österreich-Ungarns.

Seither heisst es Lernen für die Prüfungen, die Mitte Dezember das grosse Finale des fünfeinhalbjährigen Zweit-Studiums darstellen. Vier Themen in zwei Fächern prägen derzeit den Alltag des strebsamen nichtmehr-Jünglings. Es sind dies:

Osteuropäische Geschichte (Hauptfach)
Titos Sonderweg: Der jugoslawische Sozialismus von 1945 bis 1980
Die ukrainische Nationalbewegung im langen 19. Jahrhundert

Politikwissenschaft (Nebenfach)
Serbien: In kleinen Schritten Richtung EU
Die Ukraine: Schwanken zwischen den Einflussspähren Russlands und der EU

Dass die Themen inhaltlich zusammenhängen ist keine Vorgabe, sondern eine gewollte Optimierung. Bekanntlich ist David Koller auch Betriebsökonom. Zumindest in diesem Kontext scheinen sich die vielen Jahre als Student auszuzahlen.

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