Neue absurde Sparidee

Im Kanton Luzern sucht das Parlament krampfhaft nach Sparmöglichkeiten. Am Montag, 7. Dezember, geht die Budgetdebatte in die zweite Runde. Damit die Schuldenbremse eingehalten werden kann, müssen noch Leistungen im Umfang von 2,5 Millionen Franken gekürzt werden. Bereits abgesegnet sind Massnahmen wie diese:

  • Eine Woche Zwangsferien an Berufsschulen und Gymnasien
  • Kürzung des Kantonsbeitrags für die individuelle Prämienverbilligung
  • Weniger Gelder für soziale Einrichtungen
  • Weniger Gelder für die Denkmalpflege
  • (…)

Zum Teil sind die Ideen einfach nur lächerlich (Zwangsferien), zum Teil geradezu hinterhältig  (Prämienverbilligung, soziale Einrichtungen). Letztere treffen die Schwächsten, Menschen ohne starke Lobby im Rücken.

Damit die armen Damen und Herren Kantonsräte am Montag nicht zu lange grübeln müssen, wo sich noch Kosten drücken lassen, liefern wir hier – gratis, wir wollen ja nicht so sein – eine weitere absurde Sparidee: Polizisten durch Dackel ersetzen. Das funktioniert einwandfrei, wie dieses Video beweist.

PS: Ein Tipp mit deutlich grösserer Nachhaltigkeit: Steuern erhöhen.

3 comments

  1. Das Froilein

    Also ich hätte da auch noch Ideen, die man als absurd-genial bezeichnen darf. Aber mich fragt ja keiner.
    Das Los der nie Ernstzunehmenden.

    Konsterniert
    das Froilein

  2. Das Freilein

    Die da wären:

    1.Parlament zerlegen und Mobiliar an den Meistbietenden auf einem Stellenportal verkaufen (jährliche Inventarisierung fällt dann zusätzlich auch noch weg). Da ich nicht unmenschlich erscheinen und Menschenhandel ankurbeln will, würde ich vorschlagen, die dazugehörigen Parlamentarier werden entweder unbezahlt in eine Klausur geschickt, in der sie sich gegenseitig beschuldigen können, weshalb sie unbezahlt in eine Klausur geschickt wurden oder sie werden in der verlassensten und ärmsten Gegend eines Drittweltlandes ausgesetzt und zu «Zwangsferien verurteilt» (mit der Aussicht, einem hungrigen Löwen zu begegnen) Wer überlebt, darf wieder zurück ins Parlament (Passivmitglied, alles andere wär zuviel verlangt).

    2. Crowdfunding –> Die Parlamentarier treiben so direkt 2.5 Millionen ein. Als Gegenleistung oder stille Beteiligung verzichten sie auf eine Wiederwahl oder verbürgen sich bei den Anlegern (je nach Spendenhöhe natürlich) als Reinigungskraft. (Das wirklich noch niemand auf diese Idee gekommen ist, überrascht mich ausserordentlich).

    3. nicht spürbare Kürzung des Jahresgehaltes dem Kanton unterstellten wirklich fetten Fischen (und damit meine ich nicht die Dinger, die im Wasser schwimmen).

    Es grüsst das ideenreiche (gerne bereit den Gedankenreichtum mit dem Parlament zu teilen)
    Froilein

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