Powersätze von Phil-Eins-Studenten

Immer mal wieder wird an dieser Stelle ein Loblied auf die Geisteswissenschaften angestimmt. Nicht zuletzt, um damit dem dauernden Geschrei nach mehr Ingenieuren Paroli zu bieten. Weil wir aber den Anspruch erheben, ein ausgeglichener und undparteiischer Blog (hi hi hi) zu sein, bringen wir nun einige herrliche Phil-Einser-Klischees aufs Parket – mit bestem Dank an das «Titanic-Magazin».

Das Amüsante daran: Viele dieser abgedroschenen Phrasen haben wir während des Studiums so oder in ähnlicher Form tatsächlich gehört.

  • Nach jeder Sitzung konnte ich spüren, wie ich weiter in die politische Mitte rutschte und zum Sozialdemokraten wurde.
  • Später kam ich ins Jugendparlament und bin einer lokalen Jugendpartei beigetreten.
  • Oft sass ich mit Kommilitonen da und diskutierte bei Rotwein über soziale Gerechtigkeit.
  • Nach dem Auslandssemester wusste ich: Ständig über das System zu schimpfen, reicht mir nicht mehr.
  • Irgendwann wurde mir der Druck zu gross. Ich beschloss, das Studium abzubrechen. Seitdem geht es mir viel besser. Ich brauche einfach noch Zeit, um in Ruhe alles durchzulesen und mich politisch zu festigen.
  • Zum Glück habe ich den Blog irgendwann gelöscht.
  • Das ist doch total undifferenziert.
  • Jegliche Form von Herrschaft und Macht lehnen wir ab.

In dem Sinne: Mehr Geisteswissenschafter braucht das Land!

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