Der ewige Putin

Gottseidank! Vladimir Putin hat sich bereit erklärt, 2018 nochmals als Präsident zu kandidieren. Wir sagen: Hoffentlich hat es sich damit noch nicht! Gerne auch 2024. Und 2030, 2036, 2042, 2048, 2054, 2060, 2066 und 2072 sowieso. Und danach regiert dieser wahrlich Unsterbliche noch mindestes 1000 Jahre neben Lenin vom Mausoleum aus.

Dazu haben wir ein nicht mehr ganz taufrisches, aber immer noch brandaktuelles und vor allem sehr gut gemachtes Filmchen gefunden.

No hanky panky!

Natürlich ist dieses Filmchen geprägt von öden Gender-Stereotypen, wie sie vor allem Till Schweiger in seinen Machwerken bemüht. Dennoch ist das Ganze einfach sulustig. Nur schon wegen der zornigen Stimme des Geräts.

Die politische Unkorrektheit sei uns deswegen für einmal verziehen.

Azephika the Tultcha!

«rage against the machine» sind Kult. Die Band aus Los Angeles hat den Crossover geprägt. Der brennende Mönch auf der Hülle des Erstlings aus dem Jahr 1992 schockierte Massen von Eltern. Die aggressive Musik erst recht.

Musiker wissen: RATM sind auch bekannt dafür, dass ihre Songs nur schwer zu covern sind. David Koller kann darüber ein Liedchen singen (oder eben nicht). Seine verflossenen und seine aktuelle Band trauen sich zu, in die Fusstapfen von Zack de la Rocha, Tom Morello & Co. zu treten. Zweifelsohne eine grandiose Selbstüberschätzung.

Es geht aber noch deutlich schlimmer. Was diese rumänische Band eindrücklich beweist:

Dazu sagen wir voller Bewunderung. Auf dermassen tiefen Niveau zu freveln, ist auch eine Kunst.

Fürwahr: welche grosse Ode an den Dilettantismus!

Überschätzte Haustiere

Hundebesitzer neigen dazu, die Intelligenz ihrer Vierbeiner zu überschätzen. David Koller nicht: er weiss, dass sein alter Dackel dumm und faul ist. Trotzdem möchte Herr Koller auf eine Trouvaille aus dem Internet aufmerksam machen:

Haustiere, die wie Menschen reden können.

PS: Apropos Tierchen und (Selbst)Überschätzung: Angelina Jolie überlegt sich, in die Politik einzusteigen.

«Warum heisst die dann Dieter?»

Wir bekennen: Die Late-Night-Show «Willkommen Österreich» hat es uns angetan. Die Boshaftigkeit der beiden Moderatoren Stermann und Grissemann bleibt unübertroffen.

Diese Woche war Tobias Moretti – u.a. «Kommisar Rex» – Gast in der Sendung. Um ihn vorzustellen, hat die Redaktion ein überaus relevantes Interview einer Society-Reporterin mit dem offenbar nicht mehr ganz nüchternen Schauspieler aus dem Archiv hervorgezaubert. Entstanden ist es am Wiener Opernball im Jahr 2008.

Vor allem die ersten 50 Sekunden treiben uns nach wie vor die Tränen in die Augen.