Kein Traumberuf

Als nicht eben befriedigend stellen wir uns die Arbeit in einer Abteilung Corporate Communications vor, die Medienanfragen mit folgender Antwort abwimmelt:

Als Privatunternehmen verfolgen wir die Politik der Wahrung der Privatsphäre und verzichten deswegen auf Publizität.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Alles fiese Dummeln

Unser Kommentar zu den Wahlen in Deutschland:

Tendenziell eher blasse Menschen wie Herr Koller haben’s generell nicht so mit der braunen Gesinnung. Entsprechend niedergeschlagen sind wir vom Erfolg der AFD – deren Akronym interpretieren wir übrigens wie folgt: alles fiese Dummeln.

Über die Beständigkeit des Wandels

Auf der Suche nach einem geeigneten Zitat sind wir auf diese Aussage der grossen politischen Theoretikerin Hannah Arendt gestossen.

Die radikalsten Revolutionäre werden einen Tag nach der Revolution Konservative.

Der Blick in die Geschichtsbücher zeigt: Auch wenn sie es ziemlich zugespitzt formuliert hat, grundsätzlich behielt die Arendt recht. Der Blick in den Spiegel zeigt: Wir versuchen uns gegen die scheinbar unausweichliche Evolution des Konservativ-Werdens zu wehren – indes ist unsere Revolution bis heute noch nicht ausgebrochen.

In den ewigen Jagdgründen

Buma Nathanael ist nicht mehr. Vergangene Woche ist er in die ewigen Jagdgründe eingegangen. Er war ein Dackel, wie er im Buche steht: Jagdhund (ausser Dienst), verfressen, lang und dickköpfig.

Mitunter war er ziemlich unberechenbar – gleichwohl erstaunlich geduldig gegenüber Kleinkindern. In den letzten Monaten indes war er vor allem eines: sehr alt, immer schwächer und gebrechlicher. Am 15. März wurde er von seinen zunehmenden Leiden erlöst.

Am 26. Juni wäre Baiko – so der offizielle Name gemäss Hundepass (kein Witz, so etwas gibt es wirklich) – 15 geworden. Ein stolzes Alter, immerhin 105 Menschenjahre.

Wursthund Buma: Meistens hat er geschlafen, bald war er süss, bald ziemlich lästig; bisweilen wurde er unfreiwillig zum vierbeinigen Clown:

 

Auch in die Printmedien hat er es geschafft. Zuletzt am 17. August 2013 in einer «Carte Blanche» im «Willisauer Bote».

In diesem Sinne: DIP, alte Wurst (Dackel in Peace).