Schwarz und Weiss

Mal wieder ein Beitrag aus unserer beliebten Serie Bildlegenden, wie sie hätten erscheinen können.

Nach langem Hin und Her hatte sich der alte Wei(s)se doch noch überwunden und den Dorftrottel zu sich eingeladen. Dieser freute sich abgöttisch, die beiden zur Entschärfung der Situation hinzugezogenen Schwarzen Witwen indessen hätten lieber zu Hause weitergestrickt. 

Medienkunde VI: Der zielgruppengerechte Titel

Ein guter Titel spricht die Zielgruppe eines Beitrags an. Die «Neue Zürcher Zeitung» machts exemplarisch vor. Intellektueller und elitärer kann eine Überschrift wohl kaum daher kommen:

Zurecht sagt man der NZZ bisweilen nach, sie sei versnobt und verstaubt. Wohl auch deswegen ist immer mal wieder die Rede von der «Grossmuter von der Falkenstrasse».

Apropos Grossmutter: Von ihrem Alter her würde die Protagonistin des nächsten Titels perfekt zur Zielgruppe der NZZ passen. Von ihrer politischen Einstellung her indes nicht wirklich. Statt wirtschaftsliberal ist sie eher linksradikal. Und sie sorgt für einen wunderbar zielgruppengerchten Titel auf «Nuovo SRF» – dem Kanal der SRG für 18- bis 30-Jährige.

Hier geht es zu den beiden Beiträgen:

NZZ
Nuovo SRF

In den ewigen Jagdgründen

Buma Nathanael ist nicht mehr. Vergangene Woche ist er in die ewigen Jagdgründe eingegangen. Er war ein Dackel, wie er im Buche steht: Jagdhund (ausser Dienst), verfressen, lang und dickköpfig.

Mitunter war er ziemlich unberechenbar – gleichwohl erstaunlich geduldig gegenüber Kleinkindern. In den letzten Monaten indes war er vor allem eines: sehr alt, immer schwächer und gebrechlicher. Am 15. März wurde er von seinen zunehmenden Leiden erlöst.

Am 26. Juni wäre Baiko – so der offizielle Name gemäss Hundepass (kein Witz, so etwas gibt es wirklich) – 15 geworden. Ein stolzes Alter, immerhin 105 Menschenjahre.

Wursthund Buma: Meistens hat er geschlafen, bald war er süss, bald ziemlich lästig; bisweilen wurde er unfreiwillig zum vierbeinigen Clown:

 

Auch in die Printmedien hat er es geschafft. Zuletzt am 17. August 2013 in einer «Carte Blanche» im «Willisauer Bote».

In diesem Sinne: DIP, alte Wurst (Dackel in Peace).