Wahre Coolness

Nein, der Grund für die lange Abwesenheit der Redaktion waren nicht die Ferien. Mitnichten! Die Redaktion hat hart gearbeitet. Sie hat reflektiert und sich Gedanken darüber gemacht, was Stil hat, was wirklich angesagt ist.

Zu diesem Ergebnis sind wir gekommen. Cool ist es,

  • sein Kind heute noch Kevin zu taufen.
  • mit einem «nuke the whales»-T-Shirt an die Greenpeace Vollversammlung zu gehen.
  • als Milliardär und Alt-SVP-Bundesrat eine Volksinitiative gegen Abzockerei zu unterstützen (vielleicht ist das aber auch eher dreist).
  • im Kongo oder in Indonesien in ein Verkehrsflugzeug zu steigen und zu sagen: «Ja Mann, ich fühl mich verdammt sicher!»
  • auf diese Art zu plakatieren. (Quelle: Spiegel.de):

01020232973300.jpg

  • nicht gleich wegzuzappen, wenn Sven Epiney im Fernsehen kommt (also SF DRS zu schauen).
  • mit Renzo Blumenthal ein Bierchen zu trinken.
  • dass jede griechische Familie pro Jahr durchschnittlich 1600 Euro Schmiergeld bezahlt.
  • auch heute noch CDs von Carla Bruni zu hören.
  • als Luzerner in den Aargau zu ziehen.

Neue Bleibe

Vorbei ist es mit dem unanständigen und unsäglich unbürgerlichen WG-Leben. Ab dem 24. Oktober hat der ewige Nomade David Koller mal wieder eine neue Bleibe. Er verlässt das alte Hexenhäuschen in Schötz und lebt fortan in trauter Zweisamkeit.

galerie__neuschwanstein2propertybilddaten.jpg

Ein derart schickes Schloss ist es zwar auch in Zukunft nicht. Aber nett ist der neue Wohnsitz alleweil; und zentral gelegen – in der Mitte des Mittellandes (dem Herz des soliden Mittelstandes) sowie in unmittelbarer Nähe eines Bahnhofes, an dem gar Interregios einen Halt einlegen. Vor allem aber: an einem Ort, der sich Stadt nennen darf. Vorbei ist also die Existenz auf dem Lande. Etwas wehmütig blickt Herr Koller zurück auf vier Jahre in der Pampa, umgeben von Kuhfladen, freundlichem Glockengebimmel und Nachbarinnen, denen aber auch gar nichts entgeht.

Die neue Adresse lautet:

Henzmannstrasse 13
4800 Zofingen

Telefon: 062 751 40 55

Jetzt ist Koller wieder ein Städter. «Und erst noch ein Aargauer!», werden notorische Stänkerer schadenfreudig einwerfen. Dem sei entgegnet: «Recht habt ihr. Die weissen Socken sind schon bestellt und Rosty, das Militärvelo, wird demnächst tiefergelegt.»

Besucher sind herzlich willkommen. Allerdings werden sie nur empfangen, wenn sie ansprechende Geschenke mitbringen und sich vorab schriftlich verpflichten, keine dummen Sprüche über den neuen Wohnkanton zu machen.