Heilige Äpfel

Aus aktuellem Anlass ergänzen wir die Liste der Dinge, auf die wir in den Medien gerne verzichten, um einen weiteren Punkt:

  • Euphorisch-besoffene Berichterstattungen von Präsentationen irgendwelcher Hersteller von Mobilfunkgeräten – je nach Grad der Hysterie gar im Livestream.

iSarg und Uniform

Wir leben in einer Welt voller Fragen, etwa diesen:

  • Wird der iSarg von Steve Jobs weiss oder schwarz sein?
  • Wenn Schweizer SVP wählen, bin ich dann ein Staatenloser?
  • Wie viele Leichen im Keller hat wohl Sarah Palin, dass sie nicht zu den Präsidentschaftswahlen 2012 antreten will?
  • Warum sagt Britney Spears niemand, dass sie nicht mehr in den Klamotten ihrer Jugendzeit auf die Bühne treten sollte?
  • Was um alles in der Welt hat am vergangenen Freitag einen Kommilitonen dazu bewogen, in der Militäruniform an die Diplomfeier der philosophisch-historischen Fakultät zu kommen?

Antworten darauf, oder andere drückende Fragen, nimmt die Redaktion gerne entgegen.

Das neuste MAC-Produkt: der iMer

Nach unserer Lästerrunde über Apple in den vergangenen Beiträgen schieben wir gleich noch mal einen nach. Dieses Bild hier ging heute auf der Redaktion ein. Und so warten wir schon voller Vorfreude auf die nächsten Geniestreiche der gewieften Marketinggurus um Steve Jobs. Zum Beispiel auf den iErbecher, die iNkaufstüte oder das Bügel-iSen.

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Nervende Äpfel

Wie im Beitrag vom 11. Juni angetönt*, können auch überzeugte MAC-User ihre Meinung ändern. Die Firma mit dem Apfel beginnt zu nerven. Ihre Produkte sind gut, aber viel zu teuer. Dem zum Trotz läuft mittlerweile jeder Opel fahrende oder in der Buchhaltung arbeitende Normalo mit einem Iphone am Ohr herum. MAC ist nicht mehr exklusiv und die Konkurrenz bietet längst Produkte, die deutlich billiger sind und gleich viel können. Nur sind die halt etwas weniger hype. Die einst so coolen Jungs um Steve Jobs herum sind von Informatik- zu Marketing-Göttern mutiert. Schade.

Per Zufall haben wir heute eine nette Karikatur gefunden. Nicht mehr ganz aktuell, aber immer noch gut. Das Problem mit dem Idioten hat sich mittlerweile gelöst, die übrigen Übel sind geblieben – oder haben mit der Einführung des nutzlosen iPads gar noch zugenommen.

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* als Randbemerkung sei erwähnt, dass der störrische Pinguin längst gebändigt ist und Linux mittlerweile treue Dienste leistet.

Störrischer Pinguin

Microsoft ist böse, Apple wird immer überheblicher und die schicken Geräte immer teurer. Und Linux? Zugegeben, ein Betriebssystem das nichts kostet, an dem jeder herumbasteln kann und das sich erst noch diesen süssen Gesellen zum Wappentier gemacht hat, kann doch nur gut sein:

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Gleichwohl spricht Igosana.ch folgende Warnung aus: Linux kann ihr Selbstwertgefühl ruinieren.

Denn David Koller, der gelegentlich als ziemlich überheblich gescholten wird, doch etliche Jahre Informatik-Unterricht genossen und dabei selbst das Programmieren erlernt hat – oder wohl besser: erlernt haben sollte –, kämpft seit einigen Tagen mit dem störrischen Pinguin. Auf einem frisch erworbenen schmucken Netbook hat er besagtes Betriebssystem installiert, doch es macht einfach nicht das, was Herr Koller möchte. Dies ist auch der Grund dafür, warum igosana.ch derzeit sträfllich vernachlässigt wird. Das auch nach Semesterende. Eine Schande!

Doch wir geloben Besserung. Und falls sich unter der sehr geschätzten Leserschaft Linux-Expterten befinden, nimmt die Redaktion Hilfe dankend entgegen.