Schwarz und Weiss

Mal wieder ein Beitrag aus unserer beliebten Serie Bildlegenden, wie sie hätten erscheinen können.

Nach langem Hin und Her hatte sich der alte Wei(s)se doch noch überwunden und den Dorftrottel zu sich eingeladen. Dieser freute sich abgöttisch, die beiden zur Entschärfung der Situation hinzugezogenen Schwarzen Witwen indessen hätten lieber zu Hause weitergestrickt. 

Vorsicht bissig!

Endlich mal wieder ein Beitrag für unsere arg vernachlässigte Rubrik Bildlegenden, wie sie hätten erscheinen können.

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Nur mit viel Überwindung kann Rottweiler Fasso (natürlich rechts) seinen Beissinstinkt noch zurückhalten. Züchter Richard traut ihm nicht und zieht seinen Arm reflexartig aus der Gefahrenzone. Hundecoach Hermann (stehend) packt den Sack mit den kostbaren Leckerlis und bringt sich unauffällig aus der Schusslinie.

Medienkunde V: Das passende Symbolbild*

* mit toller Legende

Während wir im letzten Beitrag kleinlich gestänkert haben, wollen wir jetzt wieder loben – geradezu euphorisch.

Grund für unsere Begeisterung ist ein Beitrag in der Printausgabe der «Neuen Zürcher Zeitung» (Donnerstag, 2. April 2015, S. 60). Im Artikel «Ein elektronischer Schutzengel» geht es um einen Online Mobilitäts- und Service-Dienst für Autofahrer (Online-Version).

Entzückt haben uns Bild und Legende, mit denen der Artikel publiziert wurde. Denn Redaktoren wissen davon ein Lied zu singen: Oft ist es nicht eben einfach, einen Text mit eher abstraktem Inhalt stimmig zu illustrieren. In diesem Fall aber ist es perfekt gelungen, vor allem wegen der Bildlegende:

bugattiDer Rennfahrer Raymond Mays konnte bei seinem Bugatti noch ohne Internet Probleme sofort diagnostizieren.

Wer ist hier der Grieche?

Weil wir es gerade von Bildlegenden hatten, reichen wir hier noch eine nach. Zu finden war sie in der «Neuen Zürcher Zeitung» vom 3. Februar (S. 3). Während die NZZ sonst nichts anbrennen lässt – meist beschreibt sie penibel genau, wer wer ist – gab sie sich für einmal erstaunlich schludrig:

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Offenbar erübrigte sich in den Augen des verantwortlichen Redaktors in diesem Fall das Deklarieren von links oder rechts.

Wir tadeln: Das war liederlich, liebe NZZ. Denn der Brite könnte ja einen Casual-Monday gehabt haben. Oder der Grieche – immerhin Professor der Ökonomie – wollte dem Chaos-Image seines Landes und seiner Regierung entgegenwirken.

Fürwahr, welch verspielte Chance!

Nomen est omen

Im vierten Teil unserer Rubrik Bildlegenden, wie sie hätten erscheinen können zeigen wir eine Unterschrift, die allenfalls das «Dream Denied Magazine» publiziert hätte.

IMAG0322 - Arbeitskopie 2Für sein Leben gerne wäre Martin Zimmermann geworden, doch das liess die Familientradition nicht zu.