Schlagwörter: Dackel

In den ewigen Jagdgründen

Buma Nathanael ist nicht mehr. Vergangene Woche ist er in die ewigen Jagdgründe eingegangen. Er war ein Dackel, wie er im Buche steht: Jagdhund (ausser Dienst), verfressen, lang und dickköpfig.

Mitunter war er ziemlich unberechenbar – gleichwohl erstaunlich geduldig gegenüber Kleinkindern. In den letzten Monaten indes war er vor allem eines: sehr alt, immer schwächer und gebrechlicher. Am 15. März wurde er von seinen zunehmenden Leiden erlöst.

Am 26. Juni wäre Baiko – so der offizielle Name gemäss Hundepass (kein Witz, so etwas gibt es wirklich) – 15 geworden. Ein stolzes Alter, immerhin 105 Menschenjahre.

Wursthund Buma: Meistens hat er geschlafen, bald war er süss, bald ziemlich lästig; bisweilen wurde er unfreiwillig zum vierbeinigen Clown:

 

Auch in die Printmedien hat er es geschafft. Zuletzt am 17. August 2013 in einer «Carte Blanche» im «Willisauer Bote».

In diesem Sinne: DIP, alte Wurst (Dackel in Peace).

Neue absurde Sparidee

Im Kanton Luzern sucht das Parlament krampfhaft nach Sparmöglichkeiten. Am Montag, 7. Dezember, geht die Budgetdebatte in die zweite Runde. Damit die Schuldenbremse eingehalten werden kann, müssen noch Leistungen im Umfang von 2,5 Millionen Franken gekürzt werden. Bereits abgesegnet sind Massnahmen wie diese:

  • Eine Woche Zwangsferien an Berufsschulen und Gymnasien
  • Kürzung des Kantonsbeitrags für die individuelle Prämienverbilligung
  • Weniger Gelder für soziale Einrichtungen
  • Weniger Gelder für die Denkmalpflege
  • (…)

Zum Teil sind die Ideen einfach nur lächerlich (Zwangsferien), zum Teil geradezu hinterhältig  (Prämienverbilligung, soziale Einrichtungen). Letztere treffen die Schwächsten, Menschen ohne starke Lobby im Rücken.

Damit die armen Damen und Herren Kantonsräte am Montag nicht zu lange grübeln müssen, wo sich noch Kosten drücken lassen, liefern wir hier – gratis, wir wollen ja nicht so sein – eine weitere absurde Sparidee: Polizisten durch Dackel ersetzen. Das funktioniert einwandfrei, wie dieses Video beweist.

PS: Ein Tipp mit deutlich grösserer Nachhaltigkeit: Steuern erhöhen.

Überschätzte Haustiere

Hundebesitzer neigen dazu, die Intelligenz ihrer Vierbeiner zu überschätzen. David Koller nicht: er weiss, dass sein alter Dackel dumm und faul ist. Trotzdem möchte Herr Koller auf eine Trouvaille aus dem Internet aufmerksam machen:

Haustiere, die wie Menschen reden können.

PS: Apropos Tierchen und (Selbst)Überschätzung: Angelina Jolie überlegt sich, in die Politik einzusteigen.

Neue Serie

Zurecht hat Das Frolein – treue Leserin, gelegentliche Nörglerin und Neo-Bloggerin – unlängst moniert, dass auf igosana.ch derzeit wenig los ist.

Als Entschädigung für das vorgezogene Sommerloch lancieren wir eine neue Serie mit dem Titel: Bildlegenden, wie sie hätten erscheinen können.

Den Beginn macht ein Foto von Kollers altem Dackel samt Legende, die im FDP-Parteimagazin hätte stehen können:

DSC_0062Dackel Buma ärgert sich ob der Überregulierung auf dem Zofinger «Heitere».

Der Wursthund hat gewonnen

Hochverehrtes Publikum

Der interne Findungsprozess ist abgeschlossen und der Bandname bestimmt (siehe Eintrag vom 17. August). Der Wursthund – oder ganz profan: der Dackel – hat das Rennen gemacht. Allerdings hat sich im Vernehmlassungsverfahren eine neue Version herauskristallisiert und schliesslich auch durchgesetzt:

Snoop Dakkel Dog

Gratulationen für dieses poetische und marketingtechnische Meisterwerk nimmt die Band gerne entgegen. Direkt hier auf igosana.ch oder spätestens beim ersten Gig am 21. November in Ebersecken.