Bilder, die wir uns wünschten

Vladimir Putin ist super, ein echter Kerl, ein – wie die Luzerner zu sagen pflegen – Sebesiech oder wie die Russen, ein Molodez. So zumindest versucht es uns die gut geschmierte Propaganda-Maschinerie des Kremls weiszumachen.

Wir finden: Da geht noch viel mehr! Deswegen wünschen wir uns mehr solche Bilder:

Wir schmachten: Was für ein Mann, Russlands neuer alter Präsident!

PS: Der hier ist übrigens auch nicht schlecht – und der Wortlaut zeigt, dass uns das Thema schon länger beschäftigt: Putin und der Bär

Rück- und Ausblick

Was uns von 2017 in Erinnerung bleibt:
  • COVFEFE
  • Putin machts nochmal / Erdogan dreht komplett durch
  • Haargel und Ohren in Österreich
  • Im Kanton Luzern will die Bevölkerung gleichzeitig die Steuern nicht erhöhen und die Musikschulbeiträge nicht anheben – sparen kann man ja in der Verwaltung und bei den Asylsuchenden
  • Die herrlichen Aphorismen von Joel, dem Bachelor von 3+
Was wir uns für 2018 wünschen:
  • Weniger Erfolg den Populisten
  • Dass sich das Schweizer Volk bei der No-Billag-Initiative nicht – einmal mehr – vom Egoismus treiben lässt («Juhui, ich kann 451 Franken sparen und erst noch den eingebildeten Fernseh-Fritzen ans Bein pinkeln»)
  • Mehr Vertrauen in den Staat
  • Medienhäuser, denen Qualität wichtiger ist als Gewinnoptimierung
  • Noch mehr erfrischende Mikrobrauereien mit guten dunklen Bieren

Der ewige Putin

Gottseidank! Vladimir Putin hat sich bereit erklärt, 2018 nochmals als Präsident zu kandidieren. Wir sagen: Hoffentlich hat es sich damit noch nicht! Gerne auch 2024. Und 2030, 2036, 2042, 2048, 2054, 2060, 2066 und 2072 sowieso. Und danach regiert dieser wahrlich Unsterbliche noch mindestes 1000 Jahre neben Lenin vom Mausoleum aus.

Dazu haben wir ein nicht mehr ganz taufrisches, aber immer noch brandaktuelles und vor allem sehr gut gemachtes Filmchen gefunden.

Macht euch keine Sorgen!

Der neue RasPutin hat alles unter Kontrolle.

In diesen Kontext empfehlen wir das neuste Buch von Russlandkenner Boris Reitschuster: Putins verdeckter Krieg. Wie Moskau den Westen destabilisiert, Econ Verlag, Berlin 2016.

Kleiner Jahresrückblick

Auch wir wollen zurückblicken auf 2016. Gleich mehrere Katastrophen ereigneten sich auf der weltpolitischen Bühne. Dennoch gab es in den vergangenen zwölf Monaten auch einige schöne Momente. Nachfolgend eine Gegenüberstellung von Argumenten für ein gutes und für ein schlechtes Jahr:

2016 war ein gutes Jahr

  • Das zweite Koller-Kind ist da (Janek Sebastian, 20.12.2016)
  • Goran Vojnović grandioses Buch «Vaters Land» erscheint auf Deutsch
  • Die SP ist Gewinnerin der Aargauer Grossratswahlen
  • Norbert Hofer wird nicht österreichischer Bundespräsident
  • Die Schreiberei Koller blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück
  • Die FIFA wird endgültig als Schmierenverein enttarnt
  • Renzo Blumenthal hält die Klappe
  • Göla schiesst sich mit seinen tumben Aussagen selber ab

2016 war ein schlechtes Jahr

  • Der Kanton Luzern verkommt zum Nachtwächterstaat
  • Der rechte Populismus schreitet weiter stramm voran
  • Trump. WTF?
  • Brexit. WTF?
  • David Koller war nicht auf dem Balkan
  • Köppel wird immer überheblicher
  • Putin bleibt unbestritten
  • Erdogan pervertiert seine Autokratie
  • Irre töten Unschuldige und glauben, sie täten es im Auftrag eines Gottes
  • Zwölf Menschen in Berlin interessieren mehr als tausende in Aleppo
  • Fake News schaden dem Ansehen der Medien weiter
  • Die postfaktische Gesellschaft nimmt Gestalt an