Wenn Renzo Nationalrat wird, dann..

web-08-gr-renzo-blumenthal-vella-bauernkalender-boys-2015.jpgEx-Mister-Schweiz Renzo Blumenthal will in 2019 den Nationalrat. Diese Woche hat er seine Ambitionen bekannt gegeben. Für welche Partei er dereinst ins Rennen steigen wird, behält er sich noch offen. CVP, FDP und SVP hätten bereits angeklopft, verriet er seinem Hofblatt «Blick». Sicher nicht in Frage kämen aber SP und BDP.

Zum sich anbahnenden politischen Grossereignis publizieren wir schon jetzt – exklusiv! – zehn Behauptungen:

  1. Renzo Blumenthal kandidiert für die SVP.
  2. Am Wahlsonntag berichten die «Schweizer Illustrierte» und der «Blick» mit Liveticker aus Renzos Stall. («Kuh Lukretia hält es kaum mehr aus. Schon wieder musste sie vor lauter Nervosität pinkeln.»)
  3. Renzo Blumenthal wird der erste Nationalrat mit offiziellem Sponsoringvertrag.
  4. Renzo Blumenthal ersetzt Geri Müller als meist fotografierter Bundesparlamentarier.
  5. Renzo Blumenthal wird als erster Nationalrat während seiner Reden in der grossen Kammer Werbung für Dampfbügeleisen machen.
  6. Renzo Blumenthal wird im Parlament gelegentlich mit entblöstem Oberkörper referieren, den Ringier-Medien zuliebe.
  7. «3 Plus» lanciert eine neue Trash-Doku: «Bauer, verheiratet, sucht Lobbyist»
  8. Renzo Blmenthal wird als erster Nationalrat während seiner Reden in der grossen Kammer Werbung für Kissen machen.
  9. Renzo Blumenthal wird ein richtig schöner Agrarpolitiker.
  10. Renzo Blumethal kandidiert für die SVP.

Fazit: Wir halten es vor Vorfreude kaum mehr aus. Von uns aus dürfte Renzo schon im Jahr 2015 kandidieren.

Blumenthal ist auch Politikwissenschafter

Eigentlich wollten wir uns hier nicht zu den Bundesratswahlen äussern. Zu viel wurde darüber in den letzten Monaten berichtet und spekuliert. Die Politik, so hatte man ob des ewigen Geplänkels das Gefühl, verkam völlig zur Nebensache.

Beim Blättern im «Blick am Abend» sind wir aber auf eine Aussage unseres guten Freundes Renzo Blumenthal gestossen. Diese wollen wir insbesondere unserer nicht pendelnden Leserschaft keinesfalls vorenthalten.

Unter dem Titel «Das sagen Promis zur Wahl» kam selbstverständlich auch der Landwirt und Ex-Mister-Schweiz (34) zu Wort:

Während der Wahl kam ich mir vor wie im Kindergarten. Mit Konkordanz hatte das nichts mehr zu tun. Dieses Wort hätten sie nicht einmal erwähnen sollen.

Wir staunen und bitten flehentlich: Herr Blumenthal, Sie wissen demnach genau, was Konkordanz ist. Kommen Sie doch mal vorbei und erklären Sie es uns. Die ganze SVP hätte diesbezüglich übrigens auch noch Bedarf auf eine Extralektion Politikwissenschaft.

Luzerner sind schön

Darüber freut sich der im Aargauer Exil lebende Steuerflüchtling David Koller wohl genauso sehr wie der Luzerner Ex-SVP-Politiker und Anti-Feminist René Kuhn (Bild): Menschen aus dem Innerschweizer Kanton sind schlicht und ergreifend schön.

Nach dem Buchrainer Mister Schweiz Jan Bühlmann wurde nun auch eine Luzernerin auf die höchste Stufe der visuellen Elite der Eidgenossenschaft gehievt: die Krienserin Kerstin Cook ist Miss Schweiz 2010. René Kuhn, der schicke Frauen aus dem Ostblock Schweizerinnen im Schmuddellook vorzieht, wird ein Loblied anstimmen – zumal der Name Cook vermuten lässt, dass die neue Königin eine gute Köchin ist, keine Emanze.

Die Redaktion von igosana.ch indessen ist vom Ausgang der samstagabendlichen Wahl enttäuscht. Einmal mehr wurden die wirklich Schönsten umgangen. Nur zwei hätten den Miss-Schweiz-Titel tatsächlich verdient: Moderator Sven Epiney und Wunderschön-Landwirt sowie Erziehungsberater und Hobby-Politiker Renzo Blumenthal. Einzig ihnen beiden gebührt die Krone – und zwar in Personalunion.

Wir sagen: Schade! Aber vielleicht zeigt die Schweiz im nächsten Jahr mehr Mut und misst einer dermassen wichtigen Institution endlich die ihr zustehende Bedeutung zu.

Wahre Coolness

Nein, der Grund für die lange Abwesenheit der Redaktion waren nicht die Ferien. Mitnichten! Die Redaktion hat hart gearbeitet. Sie hat reflektiert und sich Gedanken darüber gemacht, was Stil hat, was wirklich angesagt ist.

Zu diesem Ergebnis sind wir gekommen. Cool ist es,

  • sein Kind heute noch Kevin zu taufen.
  • mit einem «nuke the whales»-T-Shirt an die Greenpeace Vollversammlung zu gehen.
  • als Milliardär und Alt-SVP-Bundesrat eine Volksinitiative gegen Abzockerei zu unterstützen (vielleicht ist das aber auch eher dreist).
  • im Kongo oder in Indonesien in ein Verkehrsflugzeug zu steigen und zu sagen: «Ja Mann, ich fühl mich verdammt sicher!»
  • auf diese Art zu plakatieren. (Quelle: Spiegel.de):

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  • nicht gleich wegzuzappen, wenn Sven Epiney im Fernsehen kommt (also SF DRS zu schauen).
  • mit Renzo Blumenthal ein Bierchen zu trinken.
  • dass jede griechische Familie pro Jahr durchschnittlich 1600 Euro Schmiergeld bezahlt.
  • auch heute noch CDs von Carla Bruni zu hören.
  • als Luzerner in den Aargau zu ziehen.

Schön und klug

Ex-Mister-Schweiz und igosana.ch-Stammgast Renzo Blumenthal hat für das Minarettverbot gestimmt. «Ich will doch nicht durch die Schweiz fahren und nur Minarette sehen», begründete er seinen Entscheid gegenüber dem Schweizer Fernsehen. Hoppla, bei so viel Weitsicht behalten wir unsere spitzfindigen Kommentare lieber für uns.

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Auch Renzo Blumenthal hat dazu beigetragen, dass die Schweiz nicht bald mit Minaretten übersät ist.

Dass das schöne Personal unseres Landes aber auch anders kann, hat unlängst Ex-Miss-Schweiz Whitney Toyloy bewiesen. Auf der Internet-Plattform Facebook bezeichnete sie die SVP – in der Westschweiz UDC genannt – als «Union Des Cons».

Auch das ist nicht von höchster intellektueller Qualität. Trotzdem applaudieren wir freundlich und sagen: sehr schön!